Erleuchtung und Gehirn


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Ein wissenschaftlicher Kommentar zu den Lehren von Sri Bhagavan.

von Christian Opitz

Christian Opitz ist Neurophysiker, Biochemiker, Kräuterkundiger und Schriftsteller. Als er fünf Jahre alt war, fand man heraus, dass sein IQ einer der höchsten war, die je gemessen wurden, und im alter von sieben Jahren fing er an, Physik und Biochemie zu studieren. Er hat eine neue Art des Heilens mit Namen "Radiant Life" entwickelt, welche die Funktion beider Gehirnhälften, Rohkost, körperliche Ertüchtigung und Naturbewusstsein miteinander verbindet. Im Jahr 1989 begann er eine erfolgreiche Karriere als Schriftsteller, Dozent und Entwickler von Gesundheitsprodukten. Christian Opitz ist Mitglied des Direktorenrates des "Project Theo Humanity", welches neue, reife Methoden emotionaler Heilung und spiritueller Entfaltung anbietet sowie an verschiedenen Unweltprojekten beteiligt ist. In den vergangenen 15 Jahren lehrte Christian in Europa und in den Vereinigten Staaten. Er wurde in Indien ausgebildet und lässt nun auch Oneness Deeksha in seine Arbeit einfließen.


Ein Aufsatz von Christian Opitz:

In vielen spirituellen Traditionen wurde bereits die Erleuchtung mit Veränderungen der Gehirnfunktion in Zusammenhang gebracht. Sri Bhagavan, Gründer der Stiftung „Golden Age“ hat dieses existente Wissen über die Rolle des Gehirns bei der spirituellen Transformation noch einen Schritt weitergeführt. Die „Deeksha“ oder Energieübertragung, welche den praktischen Kern seiner Lehren darstellt, dient dazu, in den bestehenden neurologischen Mustern eine permanente Veränderung zu bewirken. Was er über die Veränderungen aussagt, die durch die Deeksha hervorgerufen werden, stimmt mit den neuesten Erkenntnissen in den Bereichen Physik und Neurophysiologie überein.

Im Folgenden möchte ich einen Vergleich anstellen zwischen dem, was Sri Bhagavan zu diesem Thema sagt und dem, was ich selbst in meinen Gehirnforschungen mit Hilfe der Physik und der Neurophysiologie herausgefunden habe.

1. Sri Bhagavan sagt, dass eine Deaktivierung innerhalb der seitlichen Gehirnlappen wesentlich sei für den Erleuchtungsprozess. Die seitlichen Gehirnlappen beinhalten das, was die Neurologen als Orientation Association Area (OAA) bezeichnen, also den Bereich, in dem die Orientierung assoziiert wird. Die Funktion dieses Bereiches ist es, uns zu ermöglichen uns innerhalb des Raumes zu orientieren. Vielleicht ist es für Euch selbstverständlich, dass Ihr Eure Schnürsenkel binden oder durch eine Tür gehen könnt, doch dies wird nur durch intensive Aktivitäten im hinteren Bereich der seitlichen Gehirnlappen ermöglicht. Ist dieser Bereich beschädigt, dann kann die kleinste Aufgabe, wie z.B. ein Glas zu ergreifen, nicht mehr durchgeführt werden, weil das verletzte Gehirn zwischen Hand, Glas und dem dazwischen liegenden Raum nicht mehr unterscheiden kann. Auf der physischen Ebene ist die Fähigkeit, Grenzen wahrzunehmen und Unterscheidungen machen zu können unumgänglich notwendig, um Aufgaben erledigen zu können. Es ist jedoch so, dass dieser OAA-Bereich im menschlichen Gehirn konstant auf Hochtouren läuft. Dies wiederum stimuliert die Verbindung zwischen Amygdala und Ammonshorn innerhalb des Gehirns; dabei handelt es sich um zwei Gehirnzentren, welche Wahrnehmungen, die als bedeutend eingestuft werden, entsprechenden Sinn und Bedeutung geben. Wenn der OAA-Bereich, der ja dazu da ist, ein vernünftiges Maß an Unterscheidung und Trennung zu schaffen, hyperaktiv ist, dann hat die Verbindung zwischen Amygdala und Hippocampus keine andere Möglichkeit als diese Hyperaktivität als realere Trennung zu interpretieren, als dies auf der Ebene der physischen Objekte, nämlich Hand oder Glas der Fall ist. Damit liegt der Schluss nahe, dass wir grundsätzlich existentiell von allen anderen Dingen getrennt sind. Das Gefühl des „Selbst“, welches dauernd vom Gehirn als Antwort auf die Wahrnehmung dessen, was „anders“ ist als das Selbst, hervorgerufen wird, wird dann mit einem zusätzlichen Gefühl des absoluten, nachdrücklichen getrennt Seins von allen anderen Dingen ausgestattet (dies entspricht der Grundlage der Objekt-Beziehungs-Theorie in der Entwicklungspsychologie). In der Wissenschaft, die sich mit Zusammenhängen innerhalb des Nervensystems befasst wurde bereits festgestellt, dass bei Tiefenmeditation oder Gebet, dieser OAA-Bereich in den seitlichen Gehirnlappen zeitweise die Informationen, welche über die Nerven eintreffen, nicht empfangen kann. Das führt zu vorübergehenden Stadien erweiterten Bewusstseins, da das Gefühl des getrennten Selbst seine üblichen Grenzen nicht mehr erkennt und sich daher immer weiter ausdehnt, um sie zu finden. Dies ist jedoch ein vorübergehender Zustand, welcher von einer veränderten Gehirnfunktion abhängig ist, wie eben die Unterdrückung des Informationsflusses über die Nerven an den OAA-Bereich; das Erreichen des andauernden Zustandes von Einheits-Bewusstsein kann auf diese Art kaum erreicht werden. Diese Einsicht ist auch in der Aussage Sri Bhagavans zu finden, der sagt, dass die Erleuchtung nur „gegeben“ werden kann, sie durch eigene Bemühung zu erreichen ist nicht möglich. Die Deekshas scheinen einen Prozess auszulösen, der die seitlichen Gehirnlappen so verändert, dass ihre Funktion auf einen „normalen“ Stand kommt, d.h. dass sie zwar physische Begrenzungen wahrnehmen, unnatürliche Überaktivität jedoch vermieden wird. Dann hat die Amygdala-Ammonshorn-Verbindung auch keinen Grund oder Anreiz mehr, das Gefühl des existentiell getrennten Selbst hervorzurufen.

2. Sri Bhagavan sagt, dass die Aktivierung der vorderen Gehirnlappen in Zusammenhang steht mit der Gottes-Erkenntnis. Die Erfahrung der Erleuchtung, des nicht mehr getrennt Seins, steht nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Erfahrung einer lebendigen Gottespräsenz. Nach Sri Bhagavan bedarf der Schritt von der Erleuchtung zur Gottes-Erkenntnis mehr als nur die Ausschaltung der Hyperaktivität in den seitlichen Gehirnlappen. Er meint, dass die Aktivierung der vorderen Gehirnlappen eine notwendige, neurologische Veränderung darstellt, die es möglich macht, dass Gott im Bewusstsein eines Menschen zum Leben erwacht. Die vorderen Gehirnlappen haben mit dem Willen des Individuums zu tun. Viele mystische Traditionen bezeichnen die Verschmelzung des Willens des Einzelnen mit dem Willen Gottes als ein Tor zur Gotteserkenntnis und gleichzeitig auch als ihr Ergebnis. Dazu kann es jedoch nicht kommen, wenn in den vorderen Gehirnlappen zu wenig Aktivität herrscht. Es ist ein kosmisches Gesetz, dass alles, was innerhalb der Natur nicht vollständig ist, danach trachtet, es zu werden. Meine eigenen Forschungsergebnisse im Bereich der Neurophysiologie (welche allerdings von den offiziellen, von der Universität abgesegneten Ergebnissen abweichen) zeigen, dass die vorderen Gehirnlappen nahezu aller Menschen chronisch unteraktiv sind. Das bedeutet, sie haben weder genügend Neurotransmitter noch entsprechende elektrische Energie, um wenigstens nahezu optimal zu funktionieren. In Worten der subjektiven Erfahrung ausgedrückt heißt das, dass der Wille des Selbst geschwächt ist und ein Gefühl der Dumpfheit sich breit macht. Langeweile kann nur dann entstehen, wenn die vorderen Gehirnlappen unteraktiv sind. Dopamin, der wichtigste Neurotransmitter für die Aktivität der vorderen Gehirnlappen, ist notwendig für das Gefühl der Verzauberung und des Entzückens, das man dem Leben gegenüber empfindet, und das, wie es heißt, oft die mystische Verbindung zu Gott begleitet. Mangel an Dopamin steigert den Wunsch des Menschen nach mehr eigenem Willen und lässt nicht zu, dass er sich mit der größeren Realität verbindet, einfach weil das Gefühl der Unvollständigkeit auf der Ebene des Individuums spürbar wird. Es ist wie beim Sterben: Ein Mensch, dessen Leben vollständig und erfüllt ist, stirbt normalerweise viel leichter, wenn seine Zeit gekommen ist. Ein Mensch, der das Gefühl hat, es fehlt noch etwas in seinem Leben, tut sich da viel schwerer und klammert sich sehr oft ans Leben. Wenn die Deekshas die Aktivierung der vorderen Gehirnlappen bewirken, dann könnte dies den eigenen Willen, den Eigen-Sinn des Menschen vollenden und zur schönsten Blüte bringen. Ist dies der Fall, kann er sich ganz natürlich mit der größeren Realität Gottes verbinden. So betrachtet ist ein „großes Ego“ eigentlich nichts anderes als die Kompensation für ein schwaches Ego, das seine Vollendung sucht. Doch ohne Aktivierung der vorderen Gehirnlappen und ohne ausreichend Dopamin wird das Ego niemals seine Vollständigkeit und damit die Verschmelzung mit Gott erlangen. Einen Menschen wegen seines aufgeblähten Egos und seiner Fixierung auf den eigenen Willen zu rügen, wie das so oft in spirituellen Lehren geschieht, ist sinnlos, weil der schwache eigene Wille den ganz natürlichen Drang hat, sich auf den Menschen zu fixieren, unabhängig davon, was dessen bewusste Absichten sein mögen. Die einzige Lösung hierfür ist die tatsächliche Veränderung auf physiologischer Ebene, welche den Willen des Einzelnen von seinem Widerstand befreit, sich der größeren Realität hinzugeben.

3. Sri Bhagavan sagt, dass die Erleuchtung nur ein Geschenk sein kann, ein Geschenk der Gnade. In den vergangenen fünfzehn Jahren hat der deutsche Physiker Dr. Hartmut Müller ein neues Paradigma in der Physik entwickelt, das „Global Scaling“ genannt wird. Diese interessante Neuentwicklung im Bereich der Quantenphysik zeigt zweifelsfrei, dass Bewusstsein die grundsätzlichste „Substanz“ des Universums ist und, einer genauen mathematischen Formel folgend, den Ur-Plan aller Dinge im Bereich des Universums enthält. Die Entfernung zwischen Planeten, Sternen und Galaxien, die Entfernung zwischen Elektronen und Nukleonen jedes einzelnen Atoms, der optimale PH-Wert für menschliches Blut – all dies und auch alles andere innerhalb des materiellen Universums folgt der gleichen mathematischen Struktur. Nach dem ursprünglichen Plan funktioniert alles, zu jeder Zeit, mit größt-möglicher Effizienz und nahezu ohne Belastung. Ein Atom ist jeden Augenblick über ein syntropisches Feld mit der Ursprungsintelligenz verbunden und auf sie eingestimmt. Diese syntropischen Felder lassen ein Atom jederzeit „wissen“, wie es am effizientesten und nahezu ohne Stress funktionieren kann. Die Menschen scheinen die einzig existente Form der Schöpfung zu sein, die bis zu einem gewissen Grad diese Einstimmung auf die syntropischen Felder der Einheit und des Lebens verloren hat. Hat dieser Verlust zu Veränderungen im Gehirn des Menschen geführt, dann ist es sehr schwierig, sich wieder auf die syntropischen Felder der Einheit einzustimmen; dies ist so, weil wir diese Felder nicht mehr kennen. Dann schaffen wir uns alle möglichen Mythologien, Religionen und wissenschaftliche Theorien, die das Leben betreffen, um die Leere zu füllen. Ein Mensch mit einem überaktiven OAA-Bereich in den seitlichen Gehirnlappen und einem unteraktiven vorderen Gehirnlappen wird versuchen, aus dem Gefühl der Trennung zur Erleuchtung zu gelangen. All seine spirituellen Bemühungen und sein Suchen sind Teil des Problems, weil sie nur eine Reaktion auf seinen Verlust der Einstimmung auf die syntropischen Felder der Einheit sind. Wenn unsere Suche ihren Ursprung in diesem Problem hat, ist eine Lösung höchst unwahrscheinlich. Wenn die Einstimmung auf die syntropischen Felder der Einheit einfach „gegeben“ werden kann, ist es absolut möglich, dass jeder Mensch der Erleuchtung teilhaftig wird. Ursprünglich war das menschliche Gehirn dafür konzipiert, die Einheit als eine immanente Realität des Lebens zu erkennen. Dieses ursprüngliche Konzept ist latent in uns vorhanden, braucht jedoch ein natürlich funktionierendes Gehirn um im menschlichen Bewusstsein verankert zu werden. Wenn die Deekshas das Gehirn einer Person auf die syntropischen Felder der optimalen Gehirnfunktion einstimmen, würde das Bewusstsein des Individuums in Kürze erkennen, dass es nahtlos mit der Einheit verbunden ist.

4. Sri Bhagavan beschreibt die Erleuchtung als ein biologisches und genetisches Phänomen. Traditionelle spirituelle Lehren schreiben dem Körper nur eine sehr geringe Wichtigkeit zu. Er wird daher sehr oft nur als ein Gefäß, ein Fahrzeug für das Bewusstsein betrachtet, ein Hemd, welches die Seele bekleidet. Die moderne Physik beweist, dass Sri Bhagavans Ansicht sehr viel mehr im Einklang steht mit dem, was wir über die Materie wissen. Es gibt keine genaue Trennlinie zwischen Materie, Energie und Geist. Wenn wir uns das von Lord Kelvin im Jahre 1867 entworfene brillante Wirbel-Modell des Atoms betrachten, sehen wir, dass jedes Atom die Größe eines gesamten Universums besitzt und dass die materiellen Dinge, welche wir wahrnehmen, nur die dichtesten Aspekte der Atome sind. Materie ist das Ergebnis eines Energiekontinuums von Energiewirbeln, welche eine immer größere Dichte annehmen. Max Planck beschrieb dies im Jahre 1910 so: In diesem Prozess der Energiekonzentration, schwingt die Materie tausende Male pro Sekunde zwischen dem Zustand der Materie und dem der formlosen vor-materiellen Energie hin und her. So betrachtet gibt es Sinn davon auszugehen, dass die spirituelle Transformation auf der physischen Ebene verankert werden muss. Wenn sie die dichteste Ebene der Manifestation erreicht, werden automatisch auch alle anderen Ebenen umgewandelt, weil die höheren Dimensionen der Schöpfung auch in der Materie enthalten sind. Die Materie wirkt nur darum so dicht, weil auch alle anderen Ebenen in ihr enthalten sind. Wenn also die materielle und biologische Ebene die Erleuchtung erfährt, ist auch alles andere davon betroffen.

Auf der genetischen Ebene ist interessant zu beobachten, dass die menschliche D N A 173 cm misst, wobei bloß 3 cm davon aktive genetische Informationen beinhalten. Diese scheinbare Verschwendung der Natur verwirrt die Biochemiker und sie nennen die inaktiven Teile der D N A Introns nutzlosen Abfall. Dies ist ein sehr zweifelhafter Ansatz, da die Natur nirgendwo Abfall produziert. Meiner Meinung nach sind die Introns – und auch dies weicht von der offiziellen wissenschaftlichen Ansicht ab – gleichzusetzen mit dem im Menschen schlummernden spirituellen Potential. Ich behaupte, dass die Deekshas die inaktiven Teile der D N A mit Photonen erfüllen und sie auf diese Weise aktivieren. Die Photonen sind die Brücke, welche die Natur zwischen der feinstofflichen Energie und der Materie schlägt. Photonenresonanz ist der Prozess, durch welchen Informationen aus den feinstofflichen Bereichen mit Hilfe der D N A in die Zellen getragen werden. Die 3 cm üblicherweise aktiven D N A –Materials beinhalten bloß Informationen, welche zum Überleben notwendig sind; wird jedoch das restliche D N A -Molekül aktiviert, d.h. imstande, Photonen-Resonanz zu verwenden, dann können wir, weit über das reine Überleben hinaus, zu unserem vollen Potential erwachen.

5. Sri Bhagavan sagt, dass der kollektive oder alte Geist den Zustand des individuellen Geistes beeinflusst. In den 50er Jahren bewies Dr. Hans Selye, Endokrinologe an der Universität von Montreal, dass das Gehirn jedes normalen Menschen sich in einem ständigen Zustand von Überlebens-Stress befindet, wie er eigentlich nur in einer lebensgefährlichen Situation angebracht wäre. Diese Stressreaktion ist so tief in uns verwurzelt, dass wir sie nicht einmal mehr als besonders belastend empfinden. In diesem Zustand der Stressreaktion sind wir jedoch sehr leicht von unserem Umfeld und dem kollektiven Unbewussten beeinflussbar. Die Gehirnforschung hat bewiesen, dass Stressreaktions-Muster eine Überzahl von Hochfrequenz-Beta-Wellen im Gehirn verursachen. Befindet sich das Gehirn dieser Beta-Frequenz, ist es nur zu primitiven Reiz-Reaktion Mustern fähig, welche weitgehend von unserem Umfeld und dem kollektiven menschlichen Bewusstsein ausgelöst werden; in diesem Zustand ist eine echte Veränderung so gut wie unmöglich. In der Beta-Frequenz ist auch die Selbstheilungsfähigkeit des Körpers am geringsten. Spirituelle Übungen können bis zu einem gewissen Grad die Stressreaktion des Gehirns entspannen und lassen die langsameren Alpha-, Theta- und Delta-Schwingungen zu. Forschung hat jedoch bewiesen, dass einzeln durchgeführte spirituelle Übungen weit weniger wirkungsvoll sind, als eine übertragene Einstimmung auf die syntropischen Felder des Lebens und der Einheit. Ein Neurowissenschaftler hat an der Schule für Spurensuchen von Tom Brown jr., einem der weltbesten Experten für Überlebenstechniken in der Wildnis, die Auswirkungen untersucht, welche der Aufenthalt in der Wildnis auf den Menschen hat. Die Ergebnisse waren verblüffend: Ein Anfänger braucht ca. ein Jahr regelmäßiger Meditation, um ein paar Stunden lang einen Alpha-Zustand aufrechterhalten zu können; hier konnten Menschen, die noch nie etwas mit Meditation zu tun gehabt hatten, nach bloß 48 Stunden in der Wildnis stundenlang tiefe Alphazustände erleben.

Da die Natur an die syntropischen Felder des Lebens angeschlossen ist, wird dort das menschliche Gehirn sehr viel schneller seinen eigenen syntropischen Feldern zugeführt als dies bei einem nicht angeschlossenen Gehirn geschieht, welches versucht seine Einstimmung durch eigenes Bemühen zu erlangen. Ich behaupte, dass bei der Übung des Einzelnen viel zu viel von der Energie, welche der Suchende zum Üben verwendet, aus dem alten Geist des Kampfes und des Mangels kommt, dass also die Suche viel mehr dem Problem entspringt, als der Lösung des Problems.

Soweit meine Annäherung an eine wissenschaftliche Validation über die Notwendigkeit der Gnade.

Viele Wissenschaftler und spirituelle Führer haben die Verbindung von Wissenschaft und Spiritualität gefordert. Nachdem nach Jahrhunderten blinden Glaubens im 17. Jahrhundert die moderne Wissenschaft begründet wurde, haben zwei Jahrhunderte lang Wissenschaftler versucht, das objektivistisch-mechanistische Weltbild von Descartes und Newton zu bestätigen. Diese Suche führte schließlich zu den umwerfenden Entdeckungen der Quantenphysik Anfang des 20. Jahrhunderts, die bewiesen, dass über Jahrtausende die Mystiker die Realität durchaus genau beschrieben hatten. Was noch fehlte war ein System für die spirituelle Transformation, das wissenschaftliche, genaue und wiederholbare Ergebnisse zeitigte. Aufgrund meiner wissenschaftlichen Forschungen, meiner persönlichen Erfahrungen sowie dessen, was andere mir erzählt haben, wage ich zu behaupten, dass das Werk von Sri Bhagavan das erste spirituelle System ist, welches diese Ergebnisse bringt, vielleicht sogar weltweit.

Hinweise oder Kritik bitte hier.

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