Erlösung
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Bis vor 2000 Jahren gab es ein weitgehend unbekanntes und uns recht merkwürdig erscheinendes Problem, und damit kommen wir nach "Schöpfung" und "Sündenfall" zur Erlösungstat Christi als Jesus von Nazareth. Das Problem war, daß auch die Frömmsten nicht mehr zurück ins Reich Gottes kommen konnten. Von denen, die bei Christus geblieben sind, und von uns Abtrünnigen heißt es bei Luk.16,26: „Zwischen uns und euch ist eine große Kluft festgelegt, damit die, welche von uns zu euch hinüberwollen, es nicht können, und man auch von dort nicht zu uns herüberkommen kann.“ Uns und Euch sind die Lebendigen und die Toten. Wir sind im Sinne der Bibel die Toten. Daß auch die am weitesten entwickelten Geistwesen nicht zurückkehren konnten, wird uns auch über andere Medien vermittelt. Zitate folgen. Auch Paulus wußte, daß wir uns freiwillig einer antichristlichen Idee (Adam bzw. Luzifer) verschrieben hatten, denn er schreibt von Christus in Kol.2,14: „Christus hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.“ Das Wort "Schuldbrief" wird i.a. als mythisch-literarischer Begriff verstanden. Es hat jedoch hinsichtlich der Erlösungstat Christi eine so konkrete Bedeutung, daß Paulus diesen Begriff doch wohl mit Absicht und aus einem Hintergrundwissen heraus verwendet hat. Das „göttliche Wort“ bei Lorber sagt: „Die Erlösung aber besteht erstens in meiner Lehre, und zweitens in dieser meiner Menschwerdung, durch welche die so überwiegende Macht der alten Hölle gänzlich gebrochen und besiegt ist.“ Worin besteht die Lehre? Bergpredigt, Nächstenliebe, 10 Gebote? „Meine Lehre besteht darin, dem Menschen zu zeigen, wo er eigentlich her ist, was er ist, und wohin er kommen soll und auch kommen wird, der vollsten Wahrheit nach.“ Leider konnte das damals außer Johannes und Paulus kaum jemand verstehen, und die späteren Theologen haben diese Lehre noch weiter verfälscht, bis hin zur heutigen Ganztodtheologie (siehe "Theologie"). Die Lehre von Schöpfung, Sündenfall und Erlösung ist also das Wesentliche, das es zu begreifen und umzusetzen gilt. Damals, und heute immer noch. Der zweite Aspekt der Erlösung ist die Bedeutung Jesu als Brücke über eine Kluft. Lorber: „Die volle Einigung (also die Rückkehr ins Reich Gottes) wird erst dann möglich sein, wenn ich werde aufgefahren sein in meine alte und nach dem auch ganz neue Heimat ... Zuvor konnten die Geister zur Erkenntnis und auch zur Seligkeit an sich gelangen, aber nicht zur Anschauung der personifizierten Gottheit. Das geschah erstmalig, als der Leib Jesu im Grabe lag, während die Seele mit dem innewohnenden Gottgeiste hinüberging als der, der er ist und war.“ Die Mystikerin Gisela zu Wied bekräftig das: „Durch Christus wurde für alle der Weg in die himmlische Heimat wieder geöffnet. Die von Gott abgefallenen Seelen können nun über diesen Weg zu ihm zurückkehren ... In seiner Fürbitte am Kreuz vollendete er das größte Werk, das jemals sich vollzog ... Hat der Mensch dieses für ihn gebrachte Opfer in Erschütterung angenommen, dann kann die gnadenvolle Läuterung als heilsnotwendiger Vorgang einsetzen.“ Der Mystiker Willigis schreibt: „Christus wollte den Erdenseelen des Erd- und Dämmerreiches den Weg ins Lichtreich wieder frei machen, das seit den Tagen des Paradieses für die Erdenseelen versperrt war. Als er zurückkehrte, nahm er alle Seelen mit ins Licht, die seit Jahrtausenden in den höheren Sphären des Dämmerreiches vergeblich gewartet, so auch Abraham und die Seinen.“ Und über das Medium Beatrice der GLZ wird kurz und klar gesagt: „Christus ist nicht für die Sünden der Menschen gestorben, wie viele es glauben. Du hast selber wieder einzukassieren, was du sündigst. Christus hat die Erlösung für alle Wesen gebracht, indem er den Weg ins Reich Gottes freigemacht hat.“ Die Übereinstimmung und Klarheit dieser Aussagen ist beeindruckend. Kann das wirklich nur Fantasie oder schizoider Wahn sein? Oder eine (genetische oder krankhafte) Abnormalität des Gehirns? Auch zeigen diese Zitate, dass der Kern heutiger christlicher Theologie und Liturgie völlig falsch orientiert ist. Literatur:
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