Ganzfeldforschung






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Inhalt:
-Love-Studies
-Weitere Experimente
-DMILS-Experimente
-Immaterielle Prozesse und Bewusstsein
-Fachartikel





Im Folgenden werden einige Experimente beschrieben, die an wissenschaftlichen Instituten durchgeführt und in Fachzeitschriften dokumentiert wurden. Sie zeigen deutlich, dass ein Teil unserer Gesamtpersönlichkeit auf nicht-physikalischen, nicht-materiellen Energien basiert.
Für diese Art Experimente hat sich der Begriff "Ganzfeldforschung" eingebürgert. Es geht dabei um Gedankenübertragung u.ä., und die Hypothese ist, dass ein gemeinsames "ganzes" Feld alles mit allem verbindet.
Die Fernwirkung von Gedanken ist im Hirn sogar objektiv messbar, zwar nicht beliebig wiederholbar, jedoch in einzelnen Fällen klar und eindeutig.
Dies widerspricht den gängigen physikalischen Vorstellungen und ist zugleich grundlegend für das Verständnis mystisch-medialer Phänomene (s. Startseite).
Es handelt sich bei diesen Experimenten weder um Gottesbeweise noch um den Beweis, dass wir eine unsterbliche Seele haben. Es geht zunächst nur um Nachweise, ob bzw. dass wir Menschen nicht-physikalische>, also immaterielle Fähigkeiten haben. Das ist die Basis für das Verständnis der mystisch-medialen Phänomene (siehe die Kapitel rechts).


Seit rund 50 Jahren gibt es eine Vielzahl wissenschaftlicher Fachartikel über Experimente zur Erforschung ob, wann und wie Gedanken fernübertragen werden können, ob zwei Personen örtlich getrennt, aber zeitgleich, das selbe empfinden können, ob eine Person auf eine andere einwirken kann, z.B. bei geistigen Heilungen, ob wir bewusst auch Pflanzen, Wasser oder sogar Zufallsgeneratoren beeinflussen können, uvam. Es geht also um Phänomene der Verbindung und Gleichzeitigkeit von örtlich weit getrennten Dingen oder Lebewesen.
Interessant, jedoch weitgehend noch unbekannt ist, das man das heute wissenschaftlich eindeutig und wiederholbar beweisen kann.

Gedankenübertragung ist auf Basis elektromagnetischer Physik erstens grundsätzlich unwahrscheinlich, weil unser Hirn nicht auf Senden und Empfang eingestellt ist, und zweitens ist es allenfalls nur innerhalb kleiner Abstände von wenigen Metern möglich. Faradaysche Käfige würden solche Felder komplett abschirmen. Kann Gedankenübertragung über größere Entfernungen festgestellt werden, noch dazu durch Faradaysche Käfige hindurch, dann liegt ein interessantes und unerklärbares Phänomen vor, ein echtes Wunder.

Bekannt wurden zunächst die statistischen Experimente der Duke University. Rhine und seine Nachfolger arbeiteten mit zufällig ausgewählten Probanden mit Zehnerkarten-, Bilder-, Würfel- u.a. Tests. Diese quantitativen Methoden erwiesen sich jedoch auch in Meta-Studien als wenig aussagekräftig. Anders verlaufen die sogenannten DMILS-Experimente, die bis in unsere Zeit in verschiedenen Varianten weltweit wiederholt wurden und werden (DMILS: Direct Mental Interactions with Living Systems). Diese qualitativen Methoden verwenden besonders sorgfältig ausgewählte Probanden mit guten persönlichen Bindungen, und sie messen mittels EEG, fMRT ua. über Hirnschwingungen und Hirnbilder die Aktivitäten des subjektiv nicht manipulierbaren Unterbewusstseins. Dadurch werden sie statistisch unangreifbar und sehr aussagekräftig. Es folgen einige Beispiele solcher Experimente.

Wichtig ist: Alle im Folgenden geschilderten Experimente sind nicht beliebig wiederholbar. Menschen sind keine Maschinen, Mediziner und Psychologen wissen das. Einzelne Experimente sind jedoch so überzeugend, dass auch reiner Zufall als "Erklärung" auszuschließen ist. Die Ganzfeldexperimente liefern also keine Beweise, sie sind jedoch gewichtige Indizien für einen nicht-physikalischen Hintergrund unserer Gesamtpersönlichkeit.

Love-Studies
Die Experimente von Elisabeth Targ, Case Western Reserve University, wurden als "Love Studies" in parapsychologischen Kreisen weit bekannt. Probanden sind je zwei Personen, die sich kennen und die auf einander eingestimmt werden durch gemeinsames Meditieren (daher der Spitzname Love Studies). Danach werden sie separiert, über Flure, Türen und Wände. Bei manchen Experimenten werden auch Faradaysche Käfige zur vollständigen Abschirmung elektromagnetischer Strahlung verwendet. Beide Personen hängen am EEG, fMRT oder ähnlichen Geräten. Reizt man nun eine Person mit einer Nadel, einem Bild, mit Licht oder Elektroschock, dann sind die Impulsmuster der EEGs beider Personen signifikant häufig und signifikant zeitgleich identisch [Lit. 50].
Diese Love Studies wurden erfolgreich wiederholt von Grinberg-Zylberbaum, National Autonomous University Mexiko, von Harald Walach, Universität Freiburg, von dem Physiker Dr. Haffelder in Stuttgart u.v.a.m., darüber gibt es auch eine TV-Dokumentation von Joachim Faulstich (siehe unten unter 'DMILS-Experimente'). Die Ergebnisse dieser Love-Studies waren immer dann am besten, wenn die Paare eine gute Beziehung hatten und zuvor in Meditation ihre Gehirnwellen aufeinander einstimmten. Diese Synchronisation von Gehirnwellen in allen vier Hirnbereichen belegen 25 Studien über Meditation. An der Bastyr University, Washington, konnte in fMRT-Geräten sogar nachgewiesen werden, dass das Gehirn des Empfängers bei den Reizungen an den selben Stellen aktiv wird wie das des Senders, obwohl nur der Sender den realen Sinneseindruck erhielt. Diese Fernverbundenheit zweier Personen ist physikalisch grundsätzlich nicht erklärbar. [s.u. 'DMILS-Experimente']

Weitere Experimente

- Die Profs. Korotkov, Universität St. Peteresburg, und und Ignatov, Uni. Sofia, führten zusammen mit Dr. Haffelder, Physiker und Hirnforscher in Stuttgart, Versuche mit Fernwirkungskräften des Frankfurter Heilers Drossinakis durch. Es ging dabei nicht um Fernheilung, sondern zunächst nur um den Nachweis einer möglichen Fernwirkung. Drossinakis saß dabei unter Aufsicht in Tokio und konzentriete sich zu vereinbarten Zeitpunkten auf Personen in St. Petersburg und auf Wasserproben in einem streng abgeschirmten Raum der Universität Sofia. Drossinakis war beide Male rund 15.000 km entfernt. Die zeitgleichen EEG-Veränderungen in St. Peteresburg waren eindeutig, ebenso die Erhöhung der molekularen Schwingungsenergie der Wassermoleküle in Sofia um das 8-fache. [Lit. 27, 15000 km]

- In einem Experiment in Basel demonstrierte Drossinakis auf einem Kongress, dass es ihm möglich ist, die teils komplexen Erkrankungen von fünf ihm völlig unbekannten Personen genau zu diagnostizieren. Dieses Experiment fand in großer Öffentlichkeit statt, unter Aufsicht von Notaren, Professoren, Journalisten und einem Fernsehteam der ARD. Hier der offizielle Bericht.

- Bernard Grad, Professor für Biologie an der McGill Universität, Montreal, untersuchte ebenfalls die Wirkung von Heilenergie auf Wasser. Grad ließ eine Gruppe von Heilern ihre Heilenergie zu einigen Wasserproben schicken und analysierte diese Wasserproben mit Infrarotspektroskopie. In den behandelten Proben war die HO-Bindung schwächer geworden, als wäre das Wasser einem Magneten ausgesetzt worden. Mehrere Kollegen bestätigten Grads Ergebnisse. Russische Untersuchungen ergaben ebenso, dass die mikrokristalline Struktur der HO-Bindungen während des Sendens von Energie verzerrt wurde. [Lit.50, S. 55]

- Um 1970 führten Backster und Henson, Experten für Lügendetektoren, Versuche mit Pflanzen durch. Ihr Buch „Das geheimnisvolle Leben der Pflanzen“ wurde sehr bekannt. Sie erkannten, dass der elektrische Widerstand der Blätter auf die Absicht von Personen ihrer Umgebung reagiert, und ebenso auf die Gedanken von vertrauten Personen, die sich in entfernten Häusern aufhielten. Bei bösartigen Absichten reagiert der elektrische Widerstand unmittelbar, z.B. bereits auf den bloßen Gedanken, ein Streichholz an ein Blatt zu halten. Auch scheinen Pflanzen ein Revierbewusstsein zu haben und sich auf Bezugspersonen einstimmen zu können. Dabei haben Pflanzen weder Hirn noch ein Nervensystem. Auch diese Versuche wurden vielfach wiederholt. Das kann jeder machen, der zuhause einen Leitwertmesser hat. [Lit.50 S. 69,70,74] In ähnlicher Weise reagieren Pflanzen auch auf Musik. Bohnen wachsen zu einem Lautsprecher hin oder von ihm weg, je nachdem, ob Mozart oder Heavy Metal erklingt. Diese Versuche wurden von ignoranten Kollegen ohne Gegenexperimente so lächerlich gemacht, dass renommierte Zeitschriften nicht mehr darüber berichten wollten.

DMILS-Experimente
Die Wissenschaftsautorin Lynne McTaggart beschreibt in ihrem Buch "Intention" [Lit. 50] viele weitere, ähnliche Experimente. Viele dieser Experimente wurden von anderen Forschern teils erfolgreich, teils aber auch ohne Erfolg wiederholt. Ich kann hier nur auf ihr sehr genau recherchiertes Buch verweisen. Die folgenden Verweise auf Artikel in Fachzeitschriften stammen ebenfalls aus diesem Buch:

Die ersten DMILS-Untersuchungen gehen auf Charles Tart zurück. Tart fügte sich 1963 selbst Schocks zu, während bei Person B in einem anderen Raum Reaktionen des Sympathikus überwacht und erstaunliche Korrelationen festgestellt wurden [s.u. "Fachartikel" 1]. Weitere Verbesserungen wurden danach von Elisabeth Targ eingeführt. Man vermeidet in DMILS-Experimenten die störungsanfällige Ebene bewusster Wahrnehmungen bei den Probanden A und B sowie umfangreiche Statistik und konzentriert sich auf den direkten Vergleich der Hirnströme (EEG) oder Hirnaktivitäten (fMRT). Auch bevorzugt man starke Reize wie Lichtblitze, die sich im Hirn klarer darstellen als Bilder, Filme oder Gedanken, und man bevorzugt Personen, die motiviert sind, sich sehr nahe stehen, z.B. eineiige Zwillinge oder gute Freunde, und sich oft durch Meditation aufeinander einstimmen. Daher prägten Schlitz, Radin, Targ, Stone u.a. den scherzhaften Namen „Love studies“. Duane und Behrendt schilderten 1965 einen DMILS-Versuch mit eineiigen Zwillingen in Science [2], Grindberg-Zylberbaum wiederholte sie 1993 mit Lichtblitzen als Reiz [3] und Harald Walach, Freiburg, 2003 mit schwarz-weißen Schachbrettmustern [4]. Nach Grindberg-Zylberbaum traten die zeitgleich-spezifischen Muster im EEG vorwiegend auf bei Paaren auf, die zuvor durch gemeinsame Meditation sich innerlich einander zugewandt hatten [3]. Bei ähnlichen Versuchen 2004 von M. Kittenis waren die einzigen Personen, die keinerlei Synchronisierung ihm EEG zeigten, die ohne Partnerbindung [5]. Weitere erfolgreiche DMILS-Versuche führten 2004 D.I. Radin durch [6] sowie M.Yamamoto 1996 mit Qigong-Meistern [7,8].

Grindberg-Zylberbaum zeigte diese Synchronisation noch überzeugender durch den Nachweis entsprechender lokaler Hirnaktivitäten [9,10]. Ähnlich experimentierten L. J. Standish 2003 und T. Richards 2005 an der Bastyr-Universität. Sie konzentrierten sich erfolgreich auf 30 sich nahestehende Paare mit Meditationserfahrung [11,12,13]. Auch M. Kittenis wiederholte 2004 erfolgreich diese Versuche [14]. Grundsätzlich kommt es bei diesen qualitativen DMILS-Experimenten nicht darauf an, wieviele der Probanden messbare Übereinstimmungen zeigen, sondern für den Erfolg genügt ein einziger, der einige wenige Male zeitgleich Effekte zeigt, die anders nicht erklärbar sind. Es gibt deshalb auch keine Metastudien, aber dafür vielfältige Wiederholungen wie durch Standish, Kittenis, Walach u.a.m.

Immaterielle Prozesse und Bewusstsein
Nach Wolf Singer, Metzinger usw. ist Bewusstsein ein messbares 'kohärentes, synchrones' Schwingungssystem von Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühlen, das das gesamte Hirn durchzieht, sich aber besonders z.B. in den neocorticalen Säulen abspielt. Gegenüber den vor- und unterbewussten Hirnfunktionen ist das Bewusstsein eine nachgeordnete Funktion, die untergeordnete Prozesse abbildet und selbst keine eigenständige Funktion hat (Libet: Wir entscheiden nicht bewusst, sondern unsere Entscheidungen werden unbewusst vorbereitet und werden uns erst nachträglich bewusst). Das Bewusstsein hat zwei Ebenen, eine nichtsprachliche, die bereits bei Tieren wie den Krähenvögeln als bewusste Intelligenzleistung deutlich erkennbar ist, und eine weitere sprachliche Ebene, die nur dem Menschen eigen ist. Diese beiden Bewusstseinsebenen, die auch unsere Ich-Empfindung erzeugen, werden von den vor- und unterbewussten Hirnprozessen zur Klärung unvollständiger, ungeordneter und widersprüchlicher Gedanken, Emotionen und Bilder verwendet. Aus dieser Sicht der Hirnforschung sind bewusste Prozesse i.w. passive Ordnungsprozesse für vorgelagerte Inhalte.

Die DMILS-Versuche zeigen, dass die immateriellen Hirnprozesse ebenfalls vorbewusste Prozesse sind und nicht direkt auf unser Bewusstsein wirken. Sie verursachen zuweilen messbare Hirnaktivitäten, ob uns diese aber als solche bewusst werden, dürfte i.w. eine Frage ihrer Intensität, unserer Aufmerksamkeit und unserer Resonanzfähigkeit für den Partner sein. Immaterielle Kräfte können sich aber auch indirekt bemerkbar machen z.B. durch Gefühle der Unbehaglichkeit (die berühmte midlife crisis) bis hin zur Erzeugung von Krankheiten.

Es ist jedoch fraglich, ob Bewusstsein nur eine reine Hirnfunktion ist. Es ist ja auch Träger unseres innersten Ich-Empfindens, das auch nach dem Tod ohne Hirn weiter existiert (s. "Sterbende", "Verstorbene", "Reinkarnation" usw.). So gesehen scheinen wir eine duale und wechselseitige Interaktion materieller und immaterieller Kräfte auf mehreren Ebenen zu sein: physischer und immaterieller Körper (sonst wäre geistige Heilung nicht möglich), vorbewusste materielle und immaterielle Wahrnehmungen (sonst wären die DMILS-Versuche nicht möglich) und materielles und immaterielles Bewusstsein (sonst wäre die nachtodliche Ich-Kontinuität nicht möglich).

Fachartikel:
[1] C. Tart, "Psychological correlates of psi cognition",International Journal of Parapsychology, 1963, S. 375-86
[2] Duane, T. D. u. Behrendt, T., "Extrasensory electroencephalographic induction between identical twins", Science, 1965, Band 150, S. 367
[3] Grinberg-Zylberbaum, J. u.a., "The Einstein-Podolski-Rosen paradox in the brain The transferred potential", Physics Essays, 1994, Band 7(4), S.422-8
[4] Wackerman, J. u.a., "Correlations between brain electrical activities of spatially separated human subjects", Neuroscience Letters, 2003, Band 336, S. 60-4
[5] Kittenis M. u.a., "Distant psychophysiological interaction effects between related and unrelated participants", Proceedings of the Parapsychological Association Convention, 2004, S. 67-76
[6] Radin, D. L., "Event-related electroencephalographic correlations between isolated human subjects", The Journal of Alternative and Complementary Medicine, 2004, Band 10(2), S. 315-23
[7] Yamamoto, "An Experiment on Remote Action Against Man in Sensory Shielding condition", Journal of the International Society of Life Information Sciences, 1996, Band 14(2), S. 228-39
[8] Yamamoto, M. u.a., "An Experiment on Remote Action Against Man in Sense Shielding condition", The Journal of the International Society of Life Information Sciences, 1996, Band 14(1), S. 97-9
[9] Grinberg-Zylberbaum u. Ramos, J., "Patterns of interhemisphere correlaticns during human communication", International Journal of Neuroscience, 1987, Band 36, S. 41-53
[10] Grinberg-Zylberbaum J. u.a, "Human communication and the electro-physiological activity of the brain", Subtle Energies, 1992, Band 3(3), S. 25-43
[11] Standish, L. J. u.a., "Electroencephalographic evidence of correlated event-related signals between the brains of spatially and sensory isolated human subjects", The Journal of Alternative and Complementary Medicine, 2004, Band 10(2), S. 307-14
[12] Standish, L. J. u.a., "Evidence of correlated functional magnetic imaging signals between distant human brains", Alternative Therapies in Health and Medicin, 2003, Band 9(1), S. 128,122-5
[13] Richards, T. u.a., "Replicable functional magnetic resonance imaging evidence of correlated brain signals between physically and sensory isolated subjects", Journal of Alternative and Complementary Medicine, 2005, Band 11(6), S. 955-63
[14] Kittenis M. u.a., "Distant psychophysiological interaction effects between related and unrelated participants", Proceedings of the Parapsychological Association Convention, 2004, S. 67-76

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