Ganzfeldforschung
zur Startseite zum Autor zur Literatur zu Drucktexten Inhalt: -Love-Studies -Weitere Experimente -DMILS-Experimente -Immaterielle Prozesse und Bewusstsein -Fachartikel |
Seit rund 50 Jahren gibt es eine Vielzahl wissenschaftlicher Fachartikel über
Experimente zur Erforschung ob, wann und wie Gedanken fernübertragen
werden können, ob zwei Personen örtlich getrennt, aber
zeitgleich, das selbe empfinden können, ob eine Person auf eine
andere einwirken kann, z.B. bei geistigen Heilungen, ob wir bewusst
auch Pflanzen, Wasser oder sogar Zufallsgeneratoren beeinflussen
können, uvam. Es geht also um Phänomene der Verbindung und
Gleichzeitigkeit von örtlich weit getrennten Dingen oder Lebewesen.
Gedankenübertragung ist auf Basis elektromagnetischer Physik erstens grundsätzlich unwahrscheinlich, weil unser Hirn nicht auf Senden und Empfang eingestellt ist, und zweitens ist es allenfalls nur innerhalb kleiner Abstände von wenigen Metern möglich. Faradaysche Käfige würden solche Felder komplett abschirmen. Kann Gedankenübertragung über größere Entfernungen festgestellt werden, noch dazu durch Faradaysche Käfige hindurch, dann liegt ein interessantes und unerklärbares Phänomen vor, ein echtes Wunder. Bekannt wurden zunächst die statistischen Experimente der Duke University. Rhine und seine Nachfolger arbeiteten mit zufällig ausgewählten Probanden mit Zehnerkarten-, Bilder-, Würfel- u.a. Tests. Diese quantitativen Methoden erwiesen sich jedoch auch in Meta-Studien als wenig aussagekräftig. Anders verlaufen die sogenannten DMILS-Experimente, die bis in unsere Zeit in verschiedenen Varianten weltweit wiederholt wurden und werden (DMILS: Direct Mental Interactions with Living Systems). Diese qualitativen Methoden verwenden besonders sorgfältig ausgewählte Probanden mit guten persönlichen Bindungen, und sie messen mittels EEG, fMRT ua. über Hirnschwingungen und Hirnbilder die Aktivitäten des subjektiv nicht manipulierbaren Unterbewusstseins. Dadurch werden sie statistisch unangreifbar und sehr aussagekräftig. Es folgen einige Beispiele solcher Experimente. Wichtig ist: Alle im Folgenden geschilderten Experimente sind nicht beliebig wiederholbar. Menschen sind keine Maschinen, Mediziner und Psychologen wissen das. Einzelne Experimente sind jedoch so überzeugend, dass auch reiner Zufall als "Erklärung" auszuschließen ist. Die Ganzfeldexperimente liefern also keine Beweise, sie sind jedoch gewichtige Indizien für einen nicht-physikalischen Hintergrund unserer Gesamtpersönlichkeit. Love-Studies
- Die Profs. Korotkov, Universität St. Peteresburg, und und Ignatov, Uni. Sofia, führten zusammen mit Dr. Haffelder, Physiker und Hirnforscher in Stuttgart, Versuche mit Fernwirkungskräften des Frankfurter Heilers Drossinakis durch. Es ging dabei nicht um Fernheilung, sondern zunächst nur um den Nachweis einer möglichen Fernwirkung. Drossinakis saß dabei unter Aufsicht in Tokio und konzentriete sich zu vereinbarten Zeitpunkten auf Personen in St. Petersburg und auf Wasserproben in einem streng abgeschirmten Raum der Universität Sofia. Drossinakis war beide Male rund 15.000 km entfernt. Die zeitgleichen EEG-Veränderungen in St. Peteresburg waren eindeutig, ebenso die Erhöhung der molekularen Schwingungsenergie der Wassermoleküle in Sofia um das 8-fache. [Lit. 27, 15000 km] - In einem Experiment in Basel demonstrierte Drossinakis auf einem Kongress, dass es ihm möglich ist, die teils komplexen Erkrankungen von fünf ihm völlig unbekannten Personen genau zu diagnostizieren. Dieses Experiment fand in großer Öffentlichkeit statt, unter Aufsicht von Notaren, Professoren, Journalisten und einem Fernsehteam der ARD. Hier der offizielle Bericht. - Bernard Grad, Professor für Biologie an der McGill Universität, Montreal, untersuchte ebenfalls die Wirkung von Heilenergie auf Wasser. Grad ließ eine Gruppe von Heilern ihre Heilenergie zu einigen Wasserproben schicken und analysierte diese Wasserproben mit Infrarotspektroskopie. In den behandelten Proben war die HO-Bindung schwächer geworden, als wäre das Wasser einem Magneten ausgesetzt worden. Mehrere Kollegen bestätigten Grads Ergebnisse. Russische Untersuchungen ergaben ebenso, dass die mikrokristalline Struktur der HO-Bindungen während des Sendens von Energie verzerrt wurde. [Lit.50, S. 55] - Um 1970 führten Backster und Henson, Experten für Lügendetektoren, Versuche mit Pflanzen durch. Ihr Buch „Das geheimnisvolle Leben der Pflanzen“ wurde sehr bekannt. Sie erkannten, dass der elektrische Widerstand der Blätter auf die Absicht von Personen ihrer Umgebung reagiert, und ebenso auf die Gedanken von vertrauten Personen, die sich in entfernten Häusern aufhielten. Bei bösartigen Absichten reagiert der elektrische Widerstand unmittelbar, z.B. bereits auf den bloßen Gedanken, ein Streichholz an ein Blatt zu halten. Auch scheinen Pflanzen ein Revierbewusstsein zu haben und sich auf Bezugspersonen einstimmen zu können. Dabei haben Pflanzen weder Hirn noch ein Nervensystem. Auch diese Versuche wurden vielfach wiederholt. Das kann jeder machen, der zuhause einen Leitwertmesser hat. [Lit.50 S. 69,70,74] In ähnlicher Weise reagieren Pflanzen auch auf Musik. Bohnen wachsen zu einem Lautsprecher hin oder von ihm weg, je nachdem, ob Mozart oder Heavy Metal erklingt. Diese Versuche wurden von ignoranten Kollegen ohne Gegenexperimente so lächerlich gemacht, dass renommierte Zeitschriften nicht mehr darüber berichten wollten. DMILS-Experimente
Die ersten DMILS-Untersuchungen gehen auf Charles Tart zurück. Tart fügte sich 1963 selbst Schocks zu, während bei Person B in einem anderen Raum Reaktionen des Sympathikus überwacht und erstaunliche Korrelationen festgestellt wurden [s.u. "Fachartikel" 1]. Weitere Verbesserungen wurden danach von Elisabeth Targ eingeführt. Man vermeidet in DMILS-Experimenten die störungsanfällige Ebene bewusster Wahrnehmungen bei den Probanden A und B sowie umfangreiche Statistik und konzentriert sich auf den direkten Vergleich der Hirnströme (EEG) oder Hirnaktivitäten (fMRT). Auch bevorzugt man starke Reize wie Lichtblitze, die sich im Hirn klarer darstellen als Bilder, Filme oder Gedanken, und man bevorzugt Personen, die motiviert sind, sich sehr nahe stehen, z.B. eineiige Zwillinge oder gute Freunde, und sich oft durch Meditation aufeinander einstimmen. Daher prägten Schlitz, Radin, Targ, Stone u.a. den scherzhaften Namen „Love studies“. Duane und Behrendt schilderten 1965 einen DMILS-Versuch mit eineiigen Zwillingen in Science [2], Grindberg-Zylberbaum wiederholte sie 1993 mit Lichtblitzen als Reiz [3] und Harald Walach, Freiburg, 2003 mit schwarz-weißen Schachbrettmustern [4]. Nach Grindberg-Zylberbaum traten die zeitgleich-spezifischen Muster im EEG vorwiegend auf bei Paaren auf, die zuvor durch gemeinsame Meditation sich innerlich einander zugewandt hatten [3]. Bei ähnlichen Versuchen 2004 von M. Kittenis waren die einzigen Personen, die keinerlei Synchronisierung ihm EEG zeigten, die ohne Partnerbindung [5]. Weitere erfolgreiche DMILS-Versuche führten 2004 D.I. Radin durch [6] sowie M.Yamamoto 1996 mit Qigong-Meistern [7,8]. Grindberg-Zylberbaum zeigte diese Synchronisation noch überzeugender durch den Nachweis entsprechender lokaler Hirnaktivitäten [9,10]. Ähnlich experimentierten L. J. Standish 2003 und T. Richards 2005 an der Bastyr-Universität. Sie konzentrierten sich erfolgreich auf 30 sich nahestehende Paare mit Meditationserfahrung [11,12,13]. Auch M. Kittenis wiederholte 2004 erfolgreich diese Versuche [14]. Grundsätzlich kommt es bei diesen qualitativen DMILS-Experimenten nicht darauf an, wieviele der Probanden messbare Übereinstimmungen zeigen, sondern für den Erfolg genügt ein einziger, der einige wenige Male zeitgleich Effekte zeigt, die anders nicht erklärbar sind. Es gibt deshalb auch keine Metastudien, aber dafür vielfältige Wiederholungen wie durch Standish, Kittenis, Walach u.a.m. Immaterielle Prozesse und Bewusstsein
Die DMILS-Versuche zeigen, dass die immateriellen Hirnprozesse ebenfalls vorbewusste Prozesse sind und nicht direkt auf unser Bewusstsein wirken. Sie verursachen zuweilen messbare Hirnaktivitäten, ob uns diese aber als solche bewusst werden, dürfte i.w. eine Frage ihrer Intensität, unserer Aufmerksamkeit und unserer Resonanzfähigkeit für den Partner sein. Immaterielle Kräfte können sich aber auch indirekt bemerkbar machen z.B. durch Gefühle der Unbehaglichkeit (die berühmte midlife crisis) bis hin zur Erzeugung von Krankheiten. Es ist jedoch fraglich, ob Bewusstsein nur eine reine Hirnfunktion ist. Es ist ja auch Träger unseres innersten Ich-Empfindens, das auch nach dem Tod ohne Hirn weiter existiert (s. "Sterbende", "Verstorbene", "Reinkarnation" usw.). So gesehen scheinen wir eine duale und wechselseitige Interaktion materieller und immaterieller Kräfte auf mehreren Ebenen zu sein: physischer und immaterieller Körper (sonst wäre geistige Heilung nicht möglich), vorbewusste materielle und immaterielle Wahrnehmungen (sonst wären die DMILS-Versuche nicht möglich) und materielles und immaterielles Bewusstsein (sonst wäre die nachtodliche Ich-Kontinuität nicht möglich). Fachartikel:
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