Kritische Argumente

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Inhalt:
10-Typen-Tabelle
materielle These
Kritik der Kirche
immaterielle These
immaterielle Energiearten

Der folgende Text fasst alle in dieser Webseite behandelten mystisch-medialen Phänomene
in zehn Gruppen zusammen und diskutiert die Frage nach ihrer Glaubwürdigkeit.

Viele meinen, mystisch-mediale Phänomene seien Fantasie, Märchen oder gar Lügen, vielleicht auch Halluzinationen, geistige Abnormalitäten, Träume oder drgl. Auch Schizophrene hören ja Stimmen und meinen, ein Anderer zu sein. Jedenfalls, sagen sogar protestantische Theologen, produziert das Hirn diese Erscheinungen, wo sollen sie denn sonst herkommen?
Haben sie recht?
Wenn ja, dann zeigen diese Geschichten, was das Hirn alles leisten kann. Das wäre aus neurologischer Sicht interessant, und Religion würde nur noch Aberglaube, Fantasie oder psychologische Lebenshilfe sein, Psychotherapie durch Autosuggestion.
Wenn nein, dann zeigen sie auf eine andere Wirklichkeit, zu der ein Teil von uns gehört, den wir allgemein Seele nennen. Das wäre aus religiöser Sicht interessant und der Beginn eines neuen Nachdenkens über Welt und Gott.

Ja oder nein - das ist die Frage.
Bei einem einzelnen Geschehen ist das schwer zu beurteilen.
Betrachtet man aber Vielfalt und Details dieser Phänomene, dann wird manches klarer.
Es gibt mehrere Gruppen mystisch-medialer Phänomene. Sie haben jeweils einen ganz eigenen Charakter, und die Inhalte bzw. Informationen jeder Gruppe sind sehr ähnlich, sogar weitgehend widerspruchsfrei. Das führt direkt zu einem Qualitätskritierium mystisch-medialer Aussagen: Je individueller ein Erlebnis ist, d.h. je weniger es zu anderen ähnlichen Erlebnissen passt, desto mehr Subjektivität in Form eigener Ängste, Wünsche oä., kann es enthalten, oder desto ungebildeter oder schlimmstenfalls bösartiger ist das sich offenbarende Geistwesen. Ob ein Geistwesen gut ist, erkennt bereits der Apostel Paulus an seinen Früchten: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung (Gal. 5;22).
Bei den Nahtoderfahrungen, bei den Christuserlebnissen und bei Drogen wie LSD wurden viele hundert Fälle untersucht und miteinander verglichen, und bei Erwachten und bei Wortoffenbarungen kann man heute ebenso vergleichen. Im Kapitel "Christus" werden zwei "unsaubere" Offenbarungen erwähnt. Aber es gibt natürlich Dutzende, das wäre eine wichtige weitere Untersuchung. Wichtig ist zunächst: Wie echt ist ein mystisch-mediales Phänomen?

Die folgende Tabelle fasst alle zehn in dieser Webseite erwähnten Typen mystisch-medialer Phänomene zusammen:

Bildoffenbarungen
1. äußere Visionen - s. "Sterbende", Lit. 13
Die physischen Augen sehen ein Geistwesen: Sterbende, Paulus vor Damaskus, die beeindruckenden Christuserscheinungen in Schweden
.
2. innere Visionen - s. "Mystiker"
Mystische Innenschau plus intuitive Erkenntnis: Thomas v. Aquin, Apokalypse, Meister Eckart, E. Swedenborg, H. Blavatsky
Wortoffenbarungen
3. Diktate - s. "Medien", "Mystiker
Klare innere Stimme: Apokalypse, J. Böhme, J. Lorber, G. Wittek
4. geführtes Schreiben - s. "Medien"
Hand schreibt zwanghaft automatisch mit eigenerHandschrift: M. Jouvenel, C. Gasper, N. D. Walsch
5. Tieftrancemedien - s. "Medien", "Verstorbene", Lit. 3,4
Austausch der Persönlichkeit für kurze Zeit: Greber-Junge Zimmermann, B. Brunner
6. Wachmedien - s. "Christus"
Im Wachbewußtsein spricht ein anderer Geist: G. Wittek.
Selbsterfahrungen:
7. Nahtoderfahrungen (NTE) - s. "Nahtoderfahrung", Lit. 1,2
Lichttunnel, Glücksgefühl, Kommunikation mit Verstorbenen, erzwungene Rückkehr.
8. Erwachen/Erleuchtung - s. "Erwachte"
Plötzlich und dauerhaft erweitertes Bewusstsein, Befreiung von Identifikationen.
9. LSD
Vorübergehend erweitertes Bewusstsein, intensive Intuitionen, gesteigerte Kreativität.
10. geistige Fernwirkungen - s. "Ganzfeldforschung", Lit. 27-32,35,50
Durch Konzentration entsteht an einem anderen Ort eine Wirkung.

Unter diesen 10 Typen gibt es eindeutige und mehrdeutige Phänomene.

Mehrdeutig sind die Typen 2 und 7-9, weil Teile, in manchen Fällen sogar die gesamte Erfahrung, relativ eindeutig durch Hirnprozesse hervorgerufen wird. Bei 7 und 9 sind das Lichterscheinungen, Tunnel und Glücksgefühl, eindeutig, d.h. materiell nicht erklärbar, ist dagegen die Kommunikation mit Verstorbenen und andere Effekte (s. Startseite "Nahtoderfahrung"). Das Erwachen (8.) stellt sich einerseits als eine nachweisbare Neuordnung kohärenter Hirnschwingungen des Bewusstseins dar (das Ego verschwindet), zeigt aber in vielen Fällen in seinen Begleiterscheinungen auch sehr unbegreifliche Erfahrungen (s. Startseite "Erwachte"). Ähnlich sind innere Visionen (2.) teils erklärbare optische Illusionen, teils jedoch gehen die rational erfahrenen Inhalte weit über das grundsätzlich materiell Erklärbare hinaus.

Eindeutig, d.h. materiell kaum oder garnicht erklärbar sind dagegen die in den letzten Jahrzehnten in hunderten wissenschaftlicher Experimente festgestellten geistigen Fernwirkungen (s. Startseite "Ganzfeldforschung"), und ebenso die Wortoffenbarungen 3-6. Die Texte der Wortoffenbarungen sind bei vielen Medien dermaßen klug, inhaltlich konsistent und von großer und nachprüfbarer Sachkenntnis, dass Argumente wie Fantasie, Lüge oder Halluzination am allerwenigsten überzeugen (s. Startseite "Geistheiler", "Medien", "Verstorbene", "Christuserlebnisse" ua.). Insofern sind die Wortoffenbarungen wichtige und ernstzunehmende Erscheinungen. Hier möchten uns Geistwesen aus der anderen Welt klare Informationen vermitteln. Deren Qualität ist natürlich ebenfalls kritisch zu beurteilen, weil es offensichtlich auch ungebildete, falsch informierte und sogar bösartige Geistwesen gibt. Aber das ist eine zweite, sekundäre Frage.

Die materielle Hypothese
Wer die materielle Hypothese vertritt (überzeugte Monisten wie Singer, Roth, Ramchandran, die GWUP usw.), hält die o.g. 10 Typen medialer Phänomene natürlich allesamt für reine Hirnproduktionen, also für Fantasien, Lügen, Halluzinationen, Träume, Geisteskrankheit, Effekte des Unterbewußtseins usw. Als Beweis werden die zweifelhaften Erlebensteile der mehrdeutigen Typen 2 und 7-9 genommen.
Ich kenne jedoch niemandenen, keinen einzigen Fachartikel, der sich mit den eindeutigen Medien, also z.B. mit Greber, Wittek, Walsch, Hasselmann, Drossinakis oder den schwedischen Christusvisionen intensiv auseinandergesetzt und trotzdem die materielle Hypothese aufrecht erhalten hätte. Mit dem geistigen Heiler Drossinakis wurden über 50 Experimente in verschiedenen wissenschaftlichen Instituten durchgeführt, denn Drossinakis ist an diesen Experimenten stark interessiert und bezahlt sogar selbst die Kosten für Reisen und Unterkunft! In allen Fällen sind die dokumentierten Ergebnisse physikalisch nicht erklärbar, und die monistisch-materielle These ist dadurch falsifiziert.

  • Fantasie und Lüge: Natürlich gibt es Fälle von Lüge, von falschen oder unvollkommenen Propheten, von krankhaften Scheinpropheten. Leider sogar häufig. Die Motive sind meist klar erkennbar.

  • Halluzinationen: Nach dem Neuropsychologen Prof. Erich Kasten sind Halluzinationen in erster Linie ein „ungeordneter Abruf von im Gedächtnis gespeicherten Informationen. Hauptursache scheinen (a) zum einen Reizentzug zu sein (z.B. Isolation, Schlaf, Meditation, Blindheit), hier stimuliert sich das Gehirn selbst, wenn von außen keine Reize mehr hereinkommen; (b) zum anderen Überfunktion (z.B. Drogen, pathologische Veränderungen in der Ausschüttung von Transmittersubstanzen wie Dopamin, Serotonin und Noradrenalin, elektrische Krampfentladung bei Epilepsie, Todesstress).“
    Bei Medien wie Greber, Wittek, Walsch, Hasselmann oder Drossinakis liegen eindeutig keine Halluzinationen vor. Ihre Texte zeugen von normalen, rationalen Menschen von beeindruckender geistiger Klarheit. Man muss sie allerdings lesen, um dieses Urteil fällen zu können.

  • Geisteskrankheit: Geisteskrankheiten oder Epilepsie taugen aus den selben Gründen nicht als Erklärung für die logischen und vernünftigen Inhalte vieler mystisch-medialer Phänomene.

  • Das Unterbewusste ist wegen seiner subjektiven Komponenten problematisch, denn es spielt immer eine Rolle, auch bei der Ausgestaltung einzelner übermittelter Texte und bei den kulturellen Verschiedenheiten der Erfahrungen. Eine Erklärung für das Gesamtphänomen ist das Unterbewuste jedoch ebenfalls nicht wegen der logischen, vernünftigen und informationsreichen Inhalte

  • Quantenphysik: Bei Phänomenen wie Telepathie oder dem überindividuellen Bewusstsein bietet die moderne Quantenphysik einen wissenschaftlich abgesicherten, diskussionfähigen Erklärungsrahmen für die Dualität von Geist und Materie (Lucadou, Römer, Schäfer uam.). Z.B. beschreibt der Quantenphysiker Lothar Schäfer in Lit. 36 eindringlich, daß die Quantenphysik bei der Erklärung ihrer Experimente ohne Begriffe wie Geist und Bewusstsein nicht weit kommt. Auf der Ebene der Quanten zeigt Materie spontane Zufälligkeit, Information als Wirkkraft, Ganzheitlichkeit sowie den Quanten übergeordnete und somit immaterielle Ordnungsprinzipien, woraus sich zwangsläufig eine dualistisch-integrale Geist-Materie-Sicht ergibt, die in krassem Gegensatz zum gängigen neurobiologischen oder physikalisch-chemischen Materialismus steht (s. Startseite "Quantenphysik").
    Allerdings genügt die Quantenphysik nicht, um alle Typen 1-10 befriedigend zu erklären. Die Stringtheorie von Wheeler, die Theorie der Quanteninformation (Protyposis und Qubits), Paralleluniversen, Multidimensionalität, die dunkle Materie und Energie des Kosmos, die Global Scaling Energie uäm. sind als Träger der Phänomene 1-10 ungeeignet. Es scheint so zu sein, dass Informationen über Strukturen jenseits physikalisch messbarer Zustände eher aus mystischer Erkenntnis und aus den medialen Botschaften geistiger Wesen kommen müssen. Die Quantenphysik kann auf mögliche biologische und neurologische Brücken für transzendente Erscheinungen hinweisen, sie ist vielleicht ein Brückenpfeiler, aber sie ist nicht die Brücke selbst, und sie reicht schon garnicht aus als Erklärungsbasis für alle Phänomene.

Kirche und Theologie:
Eine Art pseudomaterieller Hypothese vertritt die protestantische Kirche im Rahmen der Ganztodtheologie. Zu welchen Absurditäten diese Art Theologie führt, wenn man streng biblisch und materialistisch sein und trotzdem zugleich noch an Transzendenz und Gott glauben möchte, zeigen die Kapitel "Theologie" und "Drewermann". Diese Haltung hat zwei Motive. Einerseits hat die Kirche eingesehen, daß sie ihren traditionellen Wahrheitsanspruch gegenüber der Wissenschaft nicht mehr aufrecht erhalten kann und nimmt nun - begünstigt durch Paulus in 1.Kor. 15;35-55 -, kritiklos und in vorauseilendem Gehorsam jede Behauptung der Neurologie als Wahrheit an (s. besonders bei Startseite "Drewermann"). Andererseits haben beide Kirchen Mystiker und Medien immer als Abweichler geächtet, vom Amt des Priesters oder Pfarrers enthoben, verbrennen lassen oder ins Kloster eingeschlossen. Verbrennen geht heute nicht mehr, aber die grundsätzliche Ablehnung existiert nach wie vor, s. "Theologie". So pendeln die Kritiken meist zwischen pseudopsychologischen Scheinerklärungen und der genüsslichen Schilderung der Absonderlichkeiten des Umfeldes einzelner Medien und Mystiker (Kritikbeispiele s. "Verstorbene" und "Christus"). Das ist so, als ob man die Bibel mit der Inquisition, den Religionskriegen, dem Segnen von Waffen oder der Inhaltslehre vieler sonntäglicher Predigten bewerten würde. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den hier beschriebenen Phänomenen ist mir unbekannt. Das EZW-Heft 165 über 'Esoterik und Mystik' (s. Startseite "Theologie") verwendet abwertende Begriffe wie Patchwork-Religion, Religions-Tourismus, Neuoffenbarung, Synkretismus oder Wellness-Religion und übersieht dabei, dass man selbst eine tröstende Wellness-Religion im Rahmen eines postmodernen 'Neumythos' mit Stichwörtern wie 'Geheimnis' und 'tiefe Gefühle' pflegt. So laviert sich die protestantische Kirche an überzeugenden Glaubensinhalten vorbei. Das Christentum bezeichnet sich zwar gerne als Offenbarungsreligion, aber zeitgenössische Offenbarungen und Erfahrungen werden von beiden Kirchen ebenso und aus ähnlichen Gründen abgelehnt wie der Messias von den Juden. Das klingt sarkastisch, aber es ist leider wahr.

Bei Tieftrancemedien, Auditionen und Schreibzwang werden Kants Bedenken nebensächlich, dass man schwer unterscheiden könne „was immaterielle Realität ist und was nur ein Hirngespinst“. Subjektive Eigenheiten der Medien sind weder im Stil noch in Wortwahl, Gedankenführung oder Schrift bei Schreibmedien zu erkennen. Im Gegenteil: Die Eigenheiten sind durch das im Hintergrund agierende Geistwesen gegeben, die auf Fragen impulsiv reagieren, inhaltlich konsistent und völlig unterschiedlich zum Medium. Wer sich ernsthaft kritisch mit diesen Phänomenen auseinandersetzen möchte, der möge sich z.B. an Greber, Walsch und Hasselmann [s. Greberbuch Kapitel 1 oder Lit. 3, 48, 53, 55] die materialistischen Zähne ausbeißen.

Immer wieder beeindruckend sind die inhaltlichen Übereinstimmungen verschiedener Wortoffenbarungen in vielen Erklärungen, ua. bei so ungewöhnlichen Fragen wie der Bedeutung der Erlösungstat Christi. Vier Beispiele sind wirklich bemerkenswert: s. Startseite "Erlösung", Kapitel "Erlösung".

Die immaterielle Hypothese.
Ihre einfachste Form ist leider die häufigste: Sie stellt sich unter der Oberfläche unserer materiellen Welt gleich Gott vor. Alles, was nicht erklärbar ist, ist bzw. macht Gott. Das ist die Vorstellung von ID (Intelligent Design)und all der Fundamentalisten, die die Bibel, den Koran usw. als die absolute Wahrheit betrachten. Auch bei Drewermann (s. Startseite "Drewermann") tritt diese Vorstellung wiederholt auf. Das ist eine ungebildete kindlich-magische Vorstellung.

Dagegen gehen vernünftige Vorstellungen von nichtmateriellen Energiearten aus, die letztlich ebenso wie die zwei wichtigsten materiellen Energiearten, Elektromagnetismus und Gravitation, nach physikalischen bzw. supraphysikalischen Gesetzen funktionieren, die durch gezielte Experimente auch entdeckt werden können. Ein wichtiges Beispiel hierfür sind die leider noch nicht öffentlich zugänglichen Forschungen von Prof. J.H. Matthaei [pers. Mitteilung an mich], Göttingen, auch die ausführliche Beschreibung der Od-Energie bei Greber [Lit. 3] oder die 12-dimensionale Theorie von Burkhard Heim [Lit. 47]. Natürlich sprechen die Offenbarungen von einem schaffenden, bewahrenden und auch zerstörenden Gott. Aber es scheint das Subsidiaritätsprinzip zu herrschen: Christus, Erzengel uam., nicht zuletzt wir Menschen sind Mitschaffende, und als Werkzeuge dienen gesetzmäßig funktionierende materielle und vor allem auch nichtmaterielle Kräfte und Energiearten. Letztere stehen medial veranlagten Menschen ebenfalls zur Verfügung (Beispiele s. "Geistheiler" und "Erwachte").

Immaterielle Energiearten

Den m.E. einzigen wirklich tragfähigen Erklärungsrahmen für die Vielzahl parapsychologischer Phänomene bildet die Annahme immaterieller Energiearten, die den physikalisch leeren Raum durchziehen, mit Materie wechselwirken können, jedoch nicht an Materie gebunden sind, und die auch einen Teil unserer Persönlichkeit konstituieren: die eigenständige Seele.

Wem dies zu abwegig erscheint, der möge folgendes bedenken: In unserer Zeit wurden bereits mehrere unserem Alltagsverstand nicht zugängliche Energiearten eingeführt. Dazu gehören die starken und schwachen Kernkräfte (nicht messbar, nur theoretisch errechnet), die sogenannte 'dunkle Energie' des Kosmos (theoretisch errechnet), magnetisch-elektrische Energie aus dem leeren Raum (Theorie von Prof. Turtur, Anwendung durch Szabó, Mike Brady, Steorn ua.) oder die faszinierend unbegreifliche Global Scaling Energie (Theorie und Anwendung bestätigt, s. Yahoo mit 'Global scaling'+'Hartmut Müller'). Im übrigen ist auch die allen bekannte Gravitationskraft trotz der Einsteinschen "Erklärung" durch Raumkrümmung oder der Meylschen "Erklärung" durch die Maxwellschen Gleichungen nach wie vor ein großes Geheimnis. Auch wissen wir nicht, woher die Materie mit Masse und Ladung kommt. Der Urknall macht sie nicht verständlicher, und in den Casimir-Experimenten entsteht Materie auch aus dem scheinbar leeren Raum. Auch die beiden bekanntesten Experimente der Quantenphysik, Doppelspalt- und EPR-Experiment, sind nach wie vor irritierend und unverständlich (s. Startseite "Quantenphysik"). Was wir als Wahrheit empfinden, ist meist nichts anderes als Gewöhnung. Oder der kindliche Wunsch, mit dem Zeitgeist konform zu sein.

Störend an den parapsychologischen Phänomenen ist vor allem ihre subjektive Abhängigkeit: man braucht ein geeignetes Medium. Die Abhilfe ist: Man nehme das am besten renommierte Medium. Zum Beispiel stand für Experimente mit geistigen Fernwirkungen der Geistheiler Drossinakis bereits über 50 mal zur Verfügung (s. Startseite "Geistheiler"), die Münchener Physiker Betz und König experimentierten mit dem renommierten Rutengänger Schmidt, und Valerie Hunt führte ihre berühmten Aura-Experimente mit bekannten Aurasichtigen durch [Lit. 35]. Aus ähnlichen Überlegungen habe ich nur die Offenbarungen an Greber, Brunner, Wittek, Hasselmann und Walsch ausgewählt.

Für die Hypothese immaterieller, strukturbildender, informationstragender und resonanzfähiger Energiearten spricht auch, daß mehrere Offenbarungen diese Vorstellung diskutieren. Zum Beispiel sehr detailliert Greber Kap.2, H. Blavatsky, Alice Bailey, Seth, Serapis, Daskalos ua.. Prof. J.H. Matthaei, Göttingen, erforschte mit einer genialen Mischung subjektiv-objektiven Messens physikalische Parameter wie Wellentypen, Spins, Ausbreitungsgeschwindigkeiten, Frequenzbereiche und Quantenarten, sowie die Frequenzmuster von rund 40 Qualia (Bewusstseinsqualitäten wie Angst, Freude, Hunger, Demut ua.) und spezifische medizinische Einsatzbereiche. Jeder etwas sensible Mensch kann die Wirkung energetischer Felder (die meist schon wegen der Entfernung nicht EM-Felder sein können) z.B. bei Gruppenmediationen, bei geistigen Behandlungen und sehr deutlich bei Familienaufstellungen (Lit. 49) erfahren. Einige Aspekte sind deshalb unter Namen wie Chi, Prana, Od, Deeksha, Kundalini ua. in allen Kulturen bekannt. Allerdings hat die Physik dieser Felder noch nicht verstanden (Ausnahmen: J.H. Matthaei und B. Heim), und deshalb erscheinen die meisten Aussagen darüber zur Zeit noch unqualifiziert und laienhaft.

Nach der Hypothese immaterieller Energiearten sind wir Menschen ganzheitlich integrierte duale Wesen
- mit zwei Körpern: einem materiellen Leib und einem immateriellen Seelenkörper,
- mit zwei Ichs: dem weltorientierten Hirn-Ego und dem geistigen Seelen-Selbst = Bewusstsein,
- mit zwei Arten von 'Geist': der biologischen Gedankenmaschine des Verstandes und der immateriellen, vorsprachlich fühlbaren Intuition.
Die wichtigste Brücke für Wechselwirkungen immaterieller und materieller Energien ist das Hirn, andere wichtige Brücken sind die Chakren. Die physikalische Verbindung kann (von Matthaei experimentell überprüft) durch Resonanz geschehen oder, von Eccles theoretisch errechnt, durch Veränderung quantischer Wahrscheinlichkeiten. Beides könnte der selbe quantische Mechanismus sein.
Eine gute Analogie für das Zusammenwirken von immateriellem und materiellem Körper ist das eines Schauspielers. Die Welt ist die Bühne, auf der der Schauspieler (die Seele) eine von weltlichen Regisseuren wie Eltern, Lehrer, Zeitgeist usw. vorgegebene Rolle spielt. Während des Spiels ist der Schauspieler selbst unerkennbar. Erst wenn das Spiel zu Ende ist, fällt der Schauspieler wieder in seine eigene, ursprüngliche Individualität zurück. Oder wie kann man die Texte in "Sterbende" und "Verstorbene" (s. Startseite) sonst interpretieren?

Wie dieses Zusammenwirken sich im Hirn konkret gestalten kann, beschreibt der Neurophysiker Christian Opitz in seinen Untersuchungen an Erwachten (s. "Erwachte" und Startseite-"Opitz:..."). Er beschreibt z.B. die neurologischen Voraussetzungen, damit das Hirn für bestimmte spirituelle Erfahrungen fähig wird, und er beschreibt zugleich, daß und wie diese neuralen Veränderungen durch bestimmte geistige Energien (z.B. Deeksha) bei dafür empfänglichen Menschen herbeigeführt werden können.

Seelenkörper und physischer Körper, Bewußtsein und Hirn sind interaktive Dualitäten:
Geist und spirituelle Energien können Hirn und Körper entscheidend verändern, und andererseits prägen Hirn und Körper das bewußte Verhalten und weite Teile des Geistes. Dies ist die zu erforschende erweiterte Physik und Medizin materieller und immaterieller Energien sowie holografischer Energiefelder durch systematische Experimente ähnlich derer von Valerie V. Hunt (Lit. 35), J.H. Matthaei und Paul Schmidt (Physik immaterieller Energien) oder Korotkov, Ignatov und Haffelder (s. Startseite "Geistheiler"), aber auch C.G. Jung, Graf Dürckheim, Ken Wilber (transpersonale Psychologie), Opitz (s. Startseite "Opitz:...") uam.

Da unsere Seele mit Seelenkörper und Selbst-Bewusstsein die hierfür wesentliche Schnittstelle zu sein scheint, sind wir entweder Verursacher oder Empfänger dieser Kräfte - meist im Verbund mit Geistwesen der anderen Welt. Siehe hierzu Kapitel "Was also ist Seele?" (s. Startseite).
Dies hat natürlich zur Folge, daß kranke oder böswillige Geistwesen auch Krankhaftes oder Böses vermitteln. Entsprechend spricht man von weißer und schwarzer Magie, und die Unsicherheit hierüber ist vielleicht einer der Hauptgründe, wieso die meisten Menschen sich diesen Dingen gegenüber zurückhalten. Bezüglich der Authenzität ernst zu nehmender mystisch-medialer Erfahrungen dürfte deshalb in den meisten mir bekannten Fällen die Feststellung wichtig sein, die Schröter-Kunhardt zu den Nahtoderfahrungen getroffen hat: „Die gesamte Erfahrung wird von einem intakten Selbst erlebt. Auch sind die Betreffenden nach dem Erlebnis seelisch eher gesünder als die Mitglieder verschiedener Kontrollgruppen ... Anders als Phantasien und ähnlich wie 'wirkliche' Wahrnehmungen haben diese Phänomene gemeinsame Inhalte und bestehen aus einer sinnvollen szenischen Abfolge. Auch zu Träumen gibt es eine ganze Reihe phänomenologischer und physiologischer Unterschiede ... Keineswegs flieht der Erlebende in eine Wunschwelt, sondern stellt sich im Gegenteil gefürchteten Situationen ohne Furcht.

Ähnlich argumentierte Prof. Tullander, Universität Stockholm, bezüglich der "Christuserlebnisse" (s. Startseite) mit großer Eindringlichkeit:

Wir trafen nur gesunde Frauen und Männer.
Dies ist grundlegend und sollte sich stark ins allgemeine Bewusstsein einprägen.

Hinweise oder Kritik bitte hier.

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